Was ist FutureOS?

FutureOS ist ein revolutionäres Betriebssystem für die Amstrad/Schneider CPC6128 und 6128 Plus Computer. Es wurde vollkommen neu in Z80 Assembler entwickelt und für den CPC optimiert. Das OS ist zu den bekannten Floppy-Disk und Hard-Disk Formaten (Data, System, IBM und Vortex, sowie HD20), sowie den gebräuchlichen Datei-Typen kompatibel, nicht aber zu den alten Programmen. Dateien haben unter FutureOS eine 24 Bit Dateilänge und ein Icon bzw. Identifikationsfeld.
FutureOS bietet dynamische Speicherverwaltung und unterstützt bis zu 4 MB RAM Speicher.
Neben den OS Funktionen beinhaltet FutureOS alle benötigten Tools zur Bearbeitung von Daten und Dateien (z.B. multidirektionales Filecopy), zusätzlich enthält es viele Funktionen, die zuvor in keinem OS implementiert waren (z.B. Porting System).
Viele Vorteile des AmsDOS (z.B. Dateiheader) wurden beibehalten, jedoch stark erweitert (Abwärtskompatibilität ist gewährleistet).
Da FutureOS ROM resident ist, benötigt es 64 KB in einer ROM-Erweiterung bzw. ROM-RAM-BOX (RRB) oder Symbiface 2. Das OS ist auf vier 16 KB ROMs verteilt. Zur Unterstützung von IDE-Geräten ist ein fünftes 16 KB ROM nötig. Nur das erste FutureOS ROM benötigt eine ROM Nummer kleiner als 16. Das OS ist zu allen anderen (EP)ROM Erweiterungen kompatibel. Es wird fast vollständig im ROM ausgeführt und benötigt dementsprechend lediglich 2-8 KB RAM. 


Das Future Operating System:

Das OS selbst wurde vollkommen neu entwickelt, der Aufbau der Routinen ist in erster Linie auf Geschwindigkeit hin optimiert. Das OS wurde (wie auch alle Applikationen) zu 100% in Assembler programmiert. Applikationen für FutureOS können in Assembler oder C programmiert werden. FutureOS läuft nach einigen Anstrengungen auch auf dem T-Rex1 und dem C-One..
Die Philosophie des OS ist auf Effizienz hin ausgerichtet. Mit Effizienz ist gemeint, daß die Hardware so schnell wie möglich bedient werden kann, und dabei die größtmögliche Flexibilität beibehalten wird. Gleichzeitig wird fast alle zum CPC erhältliche Pheripherie-Hardware unterstützt. Für den CPC existieren keine (bekannten) schnelleren Low-Level Routinen, als die des FutureOS. Somit ist es nicht nötig den CPC durch teurere moderne Hardware zu ersetzen.
Das OS besteht aus einer grafischen Benutzeroberfläche, einem kleinen Maschinen-Monitor und der Programm-Umgebung (API).

 


Was bietet FutureOS Neues:

Vorteile des FutureOS gegenüber herkömmlicher Betriebssysteme:
Das OS beinhaltet die Funktionen vieler, anderer Erweiterungen. Dazu kommen weitere, residente Funktionen, die vollkommen neu entwickelt wurden.
Das OS ersetzt z.B. Software wie Basic, AmsDOS, X-DDOS bzw. V-DOS, das Time- ROM und jegliche Art von Standart-Kopier-Tool. Eine neue Funktion des OS ist beispielsweise die erweiterte Speicher-Verwaltung: Programme von bis zu 4160 KB können am Stück geladen und ausgeführt werden. Das Erweiterungs-RAM wird dynamisch verwaltet. Es können bis zu 8 MB verwaltet werden.
Für jegliche Standart-Hardware sind superschnelle Treiber vorhanden. Interrupts und Zweitregister sind dem Programm/Programmierer vorbehalten. Kooperatives Multitasking ist möglich. Für den Assembler-Programmierer erschließen sich neue Freiheitsgrade. Jeder Assembler (z.B. Maxam) kann verwendet werden. Die Programmbibliothek FIOLIB erlaubt es C-Programme auszuführen, dabei kann das gesamte vorhandene RAM verwendet werden.
Medien: FutureOS arbeitet mit mehreren Laufwerken bzw. Partitionen zugleich, man ist nicht mehr an Bezugslaufwerke gebunden. Eine 178 KB lange Datei wird in 9 Sekunden gelesen oder geschrieben, eine 3 Zoll Disk wird in knapp 20 Sekunden komplett kopiert. Die Zeichenausgabegeschwindigkeit liegt zwischen 5000 und 25000(!) Zeichen pro Sekunde.
Viele Teile des FutureOS sind in Multisync-Architektur programmiert, d.h. angeschlossene Hardware wird automatisch erkannt und kategrorisiert (echtes, zuverlässiges Hot Plug & Play).
OS-Erweiterungen: Diverse Interrupt-, Hilfe- oder Datei- Manager können geladen werden, und sind dann als Hintergrundprogramm ins OS eingebunden.

 


PD für FutureOS:

An PD für das OS existieren mittlerweile einige MB's. Diese Software ist nur für das OS erhältlich, da dessen Stärken ausgenutzt werden.
Die PD reicht von Utilitys bis zu Fullscreen-Filmen und Digiblaster Samples, in bisher unbekannter Qualität. Eine RAM- Erweiterung macht sich hierbei voll bezahlt.

Das FutureOS system .8 kann hier heruntergeladen werden:

PublicDomain-Download
FutureOS System .8 - 2016.09.18 DOWNLOAD 

Die Benutzeroberfläche des OS:

Die Benutzeroberfäche ist der Teil des OS mit dem man anfangs am meisten zu tun hat. Sie bietet alle nötigen Funktionen, um mit Dateien umzugehen

 

FOS-Desktop

- Einlesen & Anzeigen mehrerer Inhaltsverzeichnisse ( bis zu 8 Lauferke und 4 HD Partitionen gleichzeitig ). Die Dateien aller User werden mitsammt ihrer Attribute angezeigt.
- Anzeigen von beliebig großen Dateien (auf & ab Scrolling) mit durchschnittlich ca. 5000 Zeichen pro Sekunde.
- Anzeige von Dateiheadern und Datei-Icons.
- Ausdrucken von Inhaltsverzeichnissen und Dateien.
- Laden und Speichern von Dateien bis zu 4 MB.
- Umbenennen von Dateien mitsammt ihrer Usernummer. - Löschen von Dateien.
- Formatieren von Disketten (Data, System, ibm und Vortex).
- Uhrzeit & Datum, sowie Alarm-Zeit einstellen.
- Kopieren von Disketten (Data, System, ibm oder Vortex Format).
- Kopieren von Dateien (Disk oder HD). Dabei wird multidirektional kopiert, d.h. Quell (und Ziel-) Dateien können auf beliebigen Laufwerken, Partitionen, Usern verstreut sein.
- und nicht zuletzt: das Starten von RAM- oder Disk- Programmen mit einer Länge von bis zu 4 MB (oder mehr).

 


Der Maschinenmonitor des FutureOS:

Der Maschinenmonitor gestattet den direkten Zugriff auf alle Register (auch die Zweitregister), das gesamte vorhandene RAM und erlaubt das Austesten von Routinen oder Programmen.
Auch ein Speicher-Dump/-Edit ist implementiert. Der Zugriff auf das E-RAM und die Memory-Mapped-Baugruppen der Plus CPC ist so sehr einfach möglich.
Als besonderes Feature wurde das Porting-System entwickelt. Es erlaubt den komfortablen, videoorientierten Zugriff auf alle Portadressen, und ist somit unentbehrlich für jeden Coder, der mal direkt mit der Hardware kommunizieren will.

 


Die Dokumentation des FutureOS:

Die Dokumentation umfasst mit dem Handbuch und den Routinen-Beschreibungen (s. u.) rund ein halbes MB! In der Kurzanleitung sind die wichtigsten Daten zusammengefaßt, einfach durchlesen und loslegen.
Im eigentlichen Handbuch (ca. 135 KB) wird das BS in allen Details beschrieben.
Fragen & Anregungen sind stets willkommen!

Downloads
Kurzanleitung (Word Format) vom 12.10.2007

DOWNLOAD 

Kurzanleitung (DSK. für Prowort) vom 25.08.2015

DOWNLOAD 

Ausführliches Handbuch (Word, Englisch) 11.11.2011

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Ausführliches Handbuch (DSK. für Prowort) 18.09.2016

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Die Programm-Umgebung des FutureOS:

Die Programm-Umgebung stellt einem Programm alle Low-Level Routinen zur Verfügung die von Nöten sind.
Die Routinen sind auf die vier 16 KB ROMs (A,B,C,D) verteilt, können aber trotzdem zugleich benutzt werden. Alle vier ROMs besitzen zwischen &FF00 und &FFFF einen gemeinsamen Sprungbereich, der superschnelles ROM Banking erlaubt.
Auf dem CPC gibt es wohl kaum schnellere Low-Level-Routinen, denn FutureOS ist speziell auf Geschwindigkeit hin optimiert worden. Auch höhere und zum Teil sehr komplexe Routinen sind vorhanden. ALLE Routinen sind bis auf das Bit dokumentiert, siehe folgender Download. Ein Programm kann mit jedem Standart-Assembler (z.B. Maxam) erstellt werden.
Unter FutureOS existieren Vordergrund- und Hintergrund- Programme.

Downloads
Dokumentation aller FutureOS ROMs (DSK. für Prowort) 18.09.2016 DOWNLOAD 
 


 

Hinter den Kulissen . . .

FutureOS ist NICHT-KOMMERZIELL: d. h. es wurde nicht erschaffen, um dem Programmierer oder einer Firma die Taschen zu füllen, sondern um der CPC-Gemeinde neue Wege aufzuzeigen, und neue Möglichkeiten zu eröffnen. Deshalb wird es nunmehr auch seit 1989 unentwegt weiterentwickelt.
 

Neben einer personalifizierten Version (bis zu 9 Euro Unkostenbeitrag für EPROMs und Porto, ansonsten auch kostenfrei), kann die PD Version (keinerlei Einschränkungen) kostenfrei heruntergeladen werden.

Die Zusammenarbeit zwischen Programmierer (TFM of Future Soft) und Anwendern ist sehr intensiv. Es wurden bereits Programme von Top Codern wie Odie-Soft ("Odies Schnee"), SID ("AWK, div. C Programme") und anderen an das OS angepasst, bzw. speziell dafür entwickelt.
Von den CPClern sind nur noch eine Hand voll übrig, diese aber schon seit längerer Zeit. Die Devise kann deshalb nur Zusammenarbeit lauten!

Damit ihr wißt, mit wem ihr es zu tun habt, ein Bild (Anfang 90er) von mir:
 


The Future Man

TFM und Gert Genial
TFM und Gert Genial sagen:'FutureOS is great !'
 


This page was created by Devilmarkus and TFM of FutureSoft alias Dr. Stefan Stumpferl. Updated on September 18, 2016